Italien
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Die Abruzzen

Die Region Abruzzen, auf italienisch Abruzzo, liegt geografisch gesehen in Mittelitalien und grenzt an die Regionen Molise, Latium und Marken, sowie an die Adria. Abruzzen verfügt sowohl über Berge als auch Meeresküste. Die Region kann per Auto erreicht werden oder aber per Flug nach Italien.

Die Küste der Abruzzen erstreckt sich über eine Länge von über 150 Kilometern und lockt mit tollen Badestränden, die in eine Hügellandschaft übergehen. An diese schließen die Berge des Apenninengebirges an, dessen höchster Berg der Gran Sasso d’Italia mit einer Höhe von 2912 Metern ist. Die Berge in den Abruzzen verfügen über 20 Skigebiete mit fast 400 Kilometern Skipiste. Hier findet man in den Wintermonaten zwar deutlich weniger Touristen als beispielsweise in den italienischen Alpen, doch gibt es in den Abruzzen meistens mehr Schnee. Auch im Sommer hat diese Region Italiens etwas für die Urlauber zu bieten, denn an der Adriaküste kann man wunderbar baden und Sonne tanken.

Wem das nicht aufregend genug ist, kann sich auf einen der vielen Wander- oder Trekkingpfade begeben. Mehrere Nationalparks kann man bewandern. Die Wege sind gut ausgebaut und beschildert. Etwa ein Drittel der Gesamtfläche der Abruzzen steht unter Naturschutz, was innerhalb Europas einen absoluten Spitzenwert darstellt. Auch kulturell hab die abruzzesische Region einiges zu bieten. So finden sich im Landesinneren viele Burgen, Kastelle und Schlösser, die einen Besuch lohnen.

Die Stadt L’Aquila, die Hauptstadt der italienischen Region Abruzzen ist, lockt mit seinen zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise Fresken und Kirchen, die dem Mittelalter entstammen. Außerdem ist die Piazza del Duomo, ein Platz im Zentrum der Stadt, absolut sehenswert. Mit seinen zwei Brunnen und dem Wochenmarkt sollte ein Besuch dieses Platzes bei keinem Urlaub in den Abruzzen fehlen.